5G-Netz von o2 bald in den ersten Städten verfügbar

Die Telefónica, der Mutterkonzern von o2, hatte bereits im letzten Jahr angekündigt, dass 2020 das 5G-Netz starten soll. Nun soll es im vierten Quartal soweit sein und das 5G-Netz von o2 in den ersten Städten verfügbar sein.

Nun hat auch der letzte der drei großen Mobilfunkanbieter in Deutschland nach Vodafone und der Telekom sein 5G-Netz aufgebaut und möchte noch im vierten Quartal 2020 damit an den Start gehen. Kunden der beiden anderen Netzbetreiber können in einigen Regionen schon seit geraumer Zeit 5G nutzen. Das mit Abstand größte Netz hat dabei die Telekom. Hier lief der 5G-Ausbau vergleichsweise schnell ab, da zum Teil bestehende Masten einfach umgerüstet wurden und aktuell bereits 12.000 5G-Sendestationen im Betrieb sind. Bis zum Ende des Jahres sollen es laut der Telekom 40.000 sein. Bei Vodafone funken bereits 500 Sendemasten im neuen Netz, hier soll die Anzahl bis zum Ende des Jahres auf 8.000 ansteigen.

Große Netzbau-Offensive bei o2

Auch bei o2 steht der neue Mobilfunkstandard jetzt unmittelbar bevor. Telefónica hing zuletzt bei den Ausbauzielen hinterher und startet nun eine große Netzbau-Offensive, um die Auflagen der Bundesnetzagentur zu erfüllen. Die Marke von 20.000 4G-Stationen wurde laut dem Unternehmen mittlerweile erreicht. Seit Jahresbeginn wurden 4.000 neue Masten errichtet, bis zum Jahresende sollen noch 7.600 weitere Sendestationen dazu kommen. Im Zuge des 4G-Ausbaus wird nun auch das 5G-Netz mit aufgebaut, denn die aktuell umgebauten 4G-Standorte dürften sich auch leicht für 5G verwenden lassen. Zunächst soll das 5G-Netz von o2 allerdings nur für Kunden in den fünf größten deutschen Städten Berlin, Hamburg, München, Köln und Frankfurt verfügbar sein. Die komplette Abdeckung in diesen Städten soll bis Ende des Jahres 2021 abgeschlossen sein. Bis Ende 2022 soll dann das Netz der Zukunft in insgesamt 30 Städten und Ballungsräumen flächendeckend ausgebaut sein. Die konkreten Zeitpläne und wo genau der 5G-Ausbau vonstattengehen wird, sind bisher nicht bekannt.

Quellen: Winfuture, t3n


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