Apple A14-Chip verspricht iPhone 12 gigantischen Leistungsschub

Apple stellt aller Wahrscheinlichkeit nach im September 2020 das iPhone 12 und damit auch den neuen A14-Chip vor. MacWorld Journalist Jason Cross hat sich die technischen Daten angesehen und wagt eine Prognose: Das iPhone 12 wird so leistungsstark wie das 15 Zoll MacBook Pro.

Das iPhone 12 erwartet uns erst in der zweiten Hälfte des Jahres. Wie üblich gibt es jedoch bereits eine ganze Reihe Spekulationen, die uns ein scharfes Bild zeichnen. So soll es zum Beispiel mit einem Time-of-Flight-Sensor für die Kamera, einem 5G-Modem, bis zu 6 GB Arbeitsspeicher und dem neuen A14-Chip ausgestattet sein. Letzterer verspricht laut Jason Crossdurch den neuen 5nm-Fertigungsprozess einen gewaltigen Leistungsschub.

iPhone 12 so leistungsstark wie das MacBook Pro?

Der Wechsel vom 7nm- zum 5nm-Fertigungsprozess stellt, auch wenn es sich nicht nach viel anhört, einen großen technischen Sprung dar. Cross erklärt, dass dadurch die Transistordichte auf bis zu 15 Milliarden Einheiten erhöht werden kann. Er mutmaßt, dass Apple so auf der 85-Quadratmillimeter-Fläche des A14-Chips etwa 12,5 Milliarden Transistoren unterbringt. Das ist mehr als in allen anderen aktuellen High-End-Prozessoren, die handelsüblich verbaut werden.

Cross wagt auch eine Prognose für den Geekbench 5 Multi-Core-Score des iPhone 12. Dieser könnte einen Wert zwischen 4.500 und 5.000 erzielen. Zum Vergleich: Die besten Android Smartphones erreichen hier aktuell um die 3.000 Punkte. Mit einem Ergebnis von 5.000 stünde das iPhone 12 im Benchmark-Vergleich auf einer Stufe mit dem 15 Zoll MacBook Pro.

A14-Chip soll 50 Prozent mehr Leistung beim Spielen bringen

Cross glaubt, dass Apple auch die GPU erheblich verbessern wird. Zusammen mit den bis zu 6 GB Arbeitsspeicher soll das iPhone 12 zu etwa 50 Prozent mehr Leistung bei Spielen und anderen grafisch aufwendigen Anwendungen fähig sein. Auch hier prognostiziert Cross einen Benchmark-Score, der uns hilft, die GPU des A14-Chips einzuordnen. Mit einer Punktzahl um die 9.500 wäre das iPhone 12 der Konkurrenz auch hier um Längen voraus.

Cross nimmt weiterhin an, dass Apple beim A14-Chip architektonische Veränderungen vornimmt und dabei auch neue Kerne für die neuronale Engine hinzufügt. Das würde die KI des Smartphones deutlich verbessern und die Geschwindigkeit des maschinellen Lernens verdoppeln.

Quelle: MacWorld


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