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Vivo zieht es auf den deutschen Smartphone-Markt. Die Schwestermarke von OnePlus- und Oppo plant in München eine Europazentrale. Damit spielt ein weiterer Handyhersteller um die Gunst der preisbewussten Kunden mit. Was die China-Handys draufhaben, erfährst Du hier.

Nach OnePlus und Oppo steht eine weitere Marke des chinesischen BKK-Konzerns vor dem Deutschlandstart. Vivo, der Hersteller von technisch raffinierten Einsteiger- und Mittelklassen-Smartphones, schaltet auf Angriff und eröffnet demnächst eine Europazentrale in München. Das bestätigte inzwischen ein Sprecher des Unternehmens.

Zuvor haben die niederländischen Tech-Blogger von Android World berichtet, dass Vivo vermehrt Stellenanzeigen auf LinkedIn schaltet, um sein Europa-Team zu besetzen. Dabei handelt es sich meist um Jobs im Marketing-Bereich. So sucht der Handyhersteller unter anderem einen Creative- sowie einen Design-Manager und mehrere Projektmitarbeiter, die für die Koordination der Zusammenarbeit mit externen Marketing-Agenturen zuständig sind.

Das Unternehmen ist in der Branche ohnehin für seine aggressiven Marketingstrategien bekannt. Auf dem asiatischen und dem russischen Markt, die bisher im Zentrum standen, nimmt der Handyhersteller viel Geld in die Hand, um auf sich aufmerksam zu machen. So hat Vivo mehrere Verträge mit dem Comic-Imperium Marvel, der NBA-Superstar Stephen Curry gehört zu den Testimonials für China und die Philippinen und bei der Fußball-WM in Russland ist der Handyproduzent als Sponsor ebenfalls auffällig in Erscheinung getreten. Wie groß das Europa-Team werden soll, lässt sich indes noch nicht sagen. Blickt man auf die Stellenausschreibungen, scheint wohl zunächst eine kleine Unit in Planung zu sein.   

Vivo: technische Innovation für wenig Geld

Vivo ist ein echter Geheimtipp unter den China-Handys. Der Hersteller punktet mit einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis, ohne jedoch an technischen Leckerbissen zu sparen. So ist das aktuelle Vivo-Smartphone, das Vivo Nex, das erste Handy mit einer ausfahrbaren Popup-Selfie-Kamera. Ebenso hat der Hersteller den ersten In-Display-Fingerabdrucksensor verbaut und die 120W Quick-Charge-Technologie entscheidend vorangebracht. Erst kürzlich brach Vivo daher den Rekord für die Akku-Lade-Geschwindigkeit.

Quelle: Giga.

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