Das Imperium schlägt zurück: iPhone hilft Apple-Aktie zum Rekordhoch

Apple veröffentlicht Quartalszahlen und die Börse ist erfreut. Der Gewinn der Apple-Aktie legt um etwa 19 Prozent zu und der Umsatz des Konzerns klettert um 9 Prozent. Verantwortlich für den Höhenflug ist ein alter Bekannter, dem viele bereits den Untergang prophezeit haben: das iPhone. Alles dazu hier.

Der Smartphone-Pionier Apple legt Umsatz- und Ertragszahlen für das Weihnachtsgeschäft 2019 vor und diese können sich sehen lassen. So konnte der Tech-Konzern im letzten Jahr eine Netto-Gewinnmarge von 24,1 Prozent für sich verbuchen. Der Umsatz hat indes um 9 Prozent zugelegt. Apple beziffert die Erlöse auf knapp 92 Milliarden US-Dollar. Damit erreicht der Handy-Riese Erträge von 22,2 Milliarden Dollar, das sind über 2 Milliarden mehr als im Vorjahr.

Das iPhone – der Verkaufsschlager 2019

Einer der wichtigsten Gründe für das Hoch sei laut Quartals-Bericht das iPhone. Das sind aus Apples Sicht gute Neuigkeiten. Denn das Zugpferd des Unternehmens hatte in den letzten Jahren einen schweren Stand. Das Edel-Smartphone litt nämlich unter der Konkurrenz. Allen voran günstige Premium-Geräte aus China machten Apple zu schaffen. So konnte Huawei, der Handy-Gigant aus China, Boden gut machen und den iPhone-Hersteller mit Blick auf Marktanteile sogar überholen. Derzeit nehmen die Chinesen hinter Samsung den zweiten Platz in der Smartphone-Branche ein. Nun scheint sich das Blatt aber wieder zu wenden. So feiert das iPhone mit einem deutlichen Umsatzplus von 7,6 Prozent scheinbar ein Comeback. Mit Erlösen von knapp 56 Milliarden Dollar ist das Smartphone wieder eine treibende Kraft des Unternehmenserfolges. Was das über den Absatz aussagt, wissen wir jedoch nicht, da der Konzern keine Angaben zu verkauften Stückzahlen mehr macht. Apple verweist jedoch darauf, dass das iPhone 11 und das iPhone 11 Pro mit einer „starken Nachfrage“ zum Rekordergebnis beigetragen hätten. Ein weiteres Steckenpferd des Tech-Riesen seien außerdem die Wearables, hier insbesondere die Apple Watch und AirPods (Pro).

Quelle: heise.de


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