HTC: Zukunft des Handyherstellers steht auf der Kippe

Nach einem katastrophalen Geschäftsjahr blickt der Smartphone-Hersteller in eine unsichere Zukunft. Ein Vergleich des Bloomberg-Kolumnisten Tim Culpan zeigt besonders eindrucksvoll, dass HTC kurz vor dem Aus steht.

Als HTC im September 2019 Yves Maitre an die Spitze des Konzernes berief, stand es bereits schlecht um den Smartphone-Hersteller. Von dem neuen Konzern-Chef erwartete man zwar keine Wunder, dass HTCs Umsatz weiter einbrechen würde, überraschte dann doch. Im Jahr 2017 lag HTCs Umsatz noch bei umgerechnet 1,78 Milliarden Euro. Im Jahr 2018 ging es dann drastisch bergab und 2019 erwirtschaftete der Konzern nur noch 297 Millionen Euro. Im Vergleich zu 2017 ist HTCs Umsatz damit um 87 Prozent eingebrochen.

Besonders ein Twitter-Post des Bloomberg-Kolumnisten Tim Culpan macht bewusst, wie brenzlich die Situation für HTC ist. Culpan zieht einen interessanten und eindrucksvollen Vergleich: Apple mache mit dem Verkauf von seinen AirPods in zwei Wochen mehr Geld, als HTC mit seinem gesamten Geschäftsbereich in einem Jahr. Konzern-Chef Maitre gibt in einem Interview zu, dass die schlechten Zahlen besonders von fehlenden Innovationen seitens HTC kämen. In Zukunft wolle der Konzern jedoch den Abstand zu seiner Konkurrenz wieder verringern. Ob das reichen wird, um HTC vor dem Aus zu retten, ist jedoch fragwürdig.

Quelle: Giga


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