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In einer Pressemitteilung von Huawei kreidet das Unternehmen die US-Regierung an, dem Hersteller nicht nur durch den Bann auf die schwarze Liste zu schaden, sondern es bediene sich zudem skrupelloser Mittel.

In einem Artikel des Wall Street Journals wird Huawei des Diebstahls eines Kamera-Patentes bezichtigt. Ein Zivil-Gericht bestätigte im März 2019 eine Nichtverletzung des Patents. In der Stellungnahme weist das Unternehmen die nun erneuten Vorwürfe von sich und nimmt das Ereignis als Aufhänger zum Schlag gegen die US-Regierung. Diese soll, so Huawei, zum Teil brachiale Methoden einsetzen, um Huawei zu schaden.

Folgende Punkte führt Huawei auf

  • Aktuelle und ehemalige Mitarbeiter werden bedroht oder verleitet, sich gegen das Unternehmen zu stellen
  • Unrechtmäßige Untersuchungen und Verhaftungen von Huawei-Mitarbeitern und –Partnern
  • Einschleusung von Mitarbeitern ins Unternehmen
  • Cyber-Angriffe um das Intranet zu infiltrieren
  • FBI-Agenten üben Druck auf Mitarbeiter aus
  • Zusammenarbeit mit Unternehmen, die in Konflikt mit Huawei stehen
  • Ausgraben alter Zivilverfahren und Einleitung von Strafverfahren auf Grundlage von Behauptungen und falscher Medienberichte
  • Behinderung der normalen Geschäftstätigkeit durch Einschüchterung, Verweigerung von Visa und Zurückhalten von Sendungen

In der Pressemitteilung werden keinerlei Beweise zur Bekräftigung der Vorwürfe angeführt. Ob diese aus taktischen Gründen zurückgehalten werden oder gar nicht existieren bleibt vorerst offen.

Quelle: Giga, Huawei

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