1. Startseite
  2. News
  3. Trends

Der Konflikt zwischen den USA ist nicht nur allgegenwärtig, sondern spitzt sich immer weiter zu. Am 15. Mai 2019 erließ der amerikanische Präsident Donald Trump ein Dekret und erklärte einen nationalen Notstand für die Telekommunikation. Daraufhin untersagte das US-Handelsministerium alle Geschäfte, die eine Gefahr für die USA darstellen könnten und setzte letztendlich Huawei auf die Entity-Liste. Seitdem hat sich die Lage zwischen dem Konzern und Amerika nicht verändert, im Gegenteil. Erix Xu, rotierender Vorsitzender von Huawei, sagte nun gegenüber dem Handelsblatt, dass man sich auf einen langen Konflikt vorbereite und man nicht erwarte, dass dieser in den nächsten Wochen und Monaten beigelegt werden könne. Aus diesem Grund führt Huawei nun Gespräche mit europäischen Firmen, um ein Gegenmodell zu Android und iOS zu entwickeln.

,,Wir müssen uns mit der Tatsache abfinden, dass wir noch lange mit dem US-Druck leben müssen.“, sagte Eric Xu, Vorsitzender von Huawei, gegenüber dem Handelsblatt. Xu äußerte sich kürzlich zu der angespannten Lage mit den USA gegenüber der deutschen Zeitung. Der Vorsitzende erzählte dem Handelsblatt, dass Huawei momentan Gespräche mit Firmen führe, um ein eigenes Ökosystem für Europa zu entwickeln. ,,Wenn Europa sein eigenes Ökosystem für smarte Endgeräte hätte, würde Huawei es benutzen.‘‘, so Eric Xu.

Er sehe in einem Gegenmodell zu Android und iOS ebenfalls eine Chance für Europa, endlich mehr Souveränität gegenüber den USA zu erlangen. Denn obwohl Europa keinen Streit mit China hat, leiden besonders Nutzer aus dem europäischen Raum unter dem Handelsembargo. Sollten sich also Firmen finden, die ein Gegenmodell entwickeln, wäre der europäische Markt für Huawei gesichert. Laut Eric Xu seien entsprechende Pläne für ein eigenes Ökosystem schon mit einigen Firmen diskutiert worden, weitere Details sollen bis Ende diesen Jahres oder Anfang nächsten Jahres geklärt sein.

Quellen: Giga, Handelsblatt

arrow_upward