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Die Probleme rund um den Handelsbann der USA gegen den chinesischen Konzern Huawei gehen in eine weitere Runde. Nach Ablauf der 90 Tage wurde die Schonfrist bereits um weitere drei Monate verlängert, für einen weiteren Aufschub stehen die Chancen aber schlecht. Schon im November könnte endgültig Schluss sein.  

Dass sich in Sachen Handelsembargo doch noch eine gütliche Lösung finden lässt, wird immer unwahrscheinlicher. Obwohl knapp 130 US-Firmen Lizenzen beantragten, um weiter Handel mit dem chinesischen Konzern zu betreiben und somit eine Schonfrist von insgesamt 6 Monaten erwirken konnten, wird es laut Rob Strayer zu keiner weiteren Verlängerung kommen. Der Abteilungsleiter für Cyber-Politik im Außenministerium der Vereinigten Staaten prognostiziert das Aus für Huawei im November, da die Lizenzen lediglich temporär seien und dafür dienten, eine plötzliche Marktstörung zu verhindern. Auch Verbündete, die weiter mit Huawei zusammenarbeiten, sollen künftig dafür bestraft werden. Deutschland wäre dann ebenfalls von solchen Sanktionen betroffen, da die Bundesrepublik immer noch sehr eng in Sachen 5G mit Huawei zusammenarbeitet.

Auch wenn europäische Länder momentan noch mit dem chinesischen Hersteller zusammenarbeitet, diskutiert auch die EU aktuell die Beziehungen zu Huawei. Die USA äußerten Bedenken gegenüber der Sicherheit von Huawei-Produkten. Man befürchte, dass die Firma Hintertüren in ihre Technik einbauen könnte, um der chinesischen Regierung einen Zugriff zu ermöglichen. Seitens Huawei werden diese Vorwürfe abgestritten. Bezüglich der Sicherheitsrisiken könnte jedoch auch die EU beschließen, dass Netzwerkequipment des chinesischen Herstellers nicht mehr verwendet werden darf. Dies dürfte sich als problematisch darstellen, da viele Länder in der EU mit Huawei zusammenarbeiten.

Quelle: areamobile.de

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