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Apple reduziert bei iOS 13 Messenger-Apps die Möglichkeit, im Hintergrund agieren zu können. Das macht App-Entwicklern die Arbeit aktuell schwer.

Apple hat bei iOS 13 wichtige Änderungen bei Hintergrundprozessen vorgenommen. Bisher konnten über die PushKit-ViIP-API, die eigentlich zur Signalisierung von Internettelefonaten dient, neue Nachrichten bereits im Hintergrund entschlüsselt werden. Das will Apple nun zugunsten des Datenschutzes ändern.

Der Grund: Apple fürchtet, dass Developer die PushKit-Verwendung missbrauchen könnten, um widerrechtliche Daten abzufragen oder eventuelle Prozesse zu implementieren, die zu viel Leistung fressen. Als Sünder gelten Medienberichten zufolge WhatsApp oder der Facebook Messenger.

Wie sich jetzt jedoch zeigt, sind die Umbaumaßnahmen für die Messenger-Dienste umfangreicher als gedacht und die anderen Messenger leiden. Viele App-Anbieter wie Signal, Wickr, Threema oder Wire fürchten gar, dass die Veränderungen die Privatsphäre ihrer Nutzer gefährden könnten. Nun hat Apple den Entwicklern Unterstützung angeboten.

Das Ende der PushKit-Verwendung soll bis April 2020 umgesetzt sein.

Quelle: Heise

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