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Nach Verlust der Android-Lizenz launcht HUAWEI Deutschland eine Website, um Gerüchte aus dem Netz aufzufangen. Der Handyhersteller versucht mit dem Vorstoß die Kunden zu beruhigen und gegen Fehlinformationen rund um das Thema Google-Bann vorzugehen.

HUAWEI bestimmt seit Wochen den Nachrichten-Zyklus. Schließlich brodelt seit dem Verlust der Android-Lizenz die Gerüchteküche und sorgt bei HUAWEI-Kunden zunehmend für Verunsicherung. Kein Wunder, denn täglich kursieren neue Schreckensmeldungen mit mehr oder weniger niedrigem Wahrheitsgehalt. Der letzte Schocker: WhatsApp. Hier darf HUAWEI den beliebten Messenger auf Smartphones, die fortan hergestellt werden, zunächst nicht mehr vorinstallieren. Das heißt lediglich, dass die User die App selbst herunterladen müssen, um sie nutzen zu können. Soweit, so unkompliziert. Die Schwarmintelligenz folgt aber eigenen Regeln. So machte sich im Netz unter HUAWEI-Besitzern schnell die Panik breit, dass WhatsApp gänzlich von HUAWEI-Geräten verschwinden werde. Das ist zwar falsch, dennoch sind die Auswirkungen für das Unternehmen verheerend.

Jetzt antwortet HUAWEI und gibt ein Zukunftsversprechen ab

Deshalb entschied sich HUAWEI Deutschland dazu, eine Website zu launchen, die gegen Panikmache vorgeht, Fehlinformationen im Keim erstickt und ein Zukunftsversprechen abgibt. Und zwar ein Zukunftsversprechen, das es in sich hat. Unter huaweiantwortet.de räumt der Handyhersteller kolportierte Sicherheitsbedenken aus dem Weg und garantiert seinen Kunden: „Security Updates wie gewohnt“, „Top-Apps nutzen wie gewohnt“, „Android™ nutzen wie gewohnt“, „Herstellergarantie wie gewohnt“. Außerdem hält HUAWEI auf der Website 7 Antworten auf Gerüchte bereit, die sich besonders hartnäckig halten.

Auf Nummer eins ist selbstverständlich die Causa WhatsApp. Als nächstes folgt eine Klarstellung zum Thema Smartphone zurücksetzen. Auf das Gerücht „Wer sein HUAWEI Smartphone oder Tablet zurücksetzt, verliert den Zugang zu Android Services und Google Apps“ antwortet der Hersteller „Wir versichern, dass mit HUAWEI Smartphones und Tablets auch nach dem Zurücksetzen auf Werkseinstellungen wie gewohnt Android Services und Google Apps heruntergeladen und genutzt werden können.“

Auf Nummer eins ist selbstverständlich die Causa WhatsApp. Als nächstes folgt eine Klarstellung zum Thema Smartphone zurücksetzen. Auf das Gerücht „Wer sein HUAWEI Smartphone oder Tablet zurücksetzt, verliert den Zugang zu Android Services und Google Apps“ antwortet der Hersteller „Wir versichern, dass mit HUAWEI Smartphones und Tablets auch nach dem Zurücksetzen auf Werkseinstellungen wie gewohnt Android Services und Google Apps heruntergeladen und genutzt werden können.“

Android 10 Q Updates kommen

Ein weiteres Gerücht, das sich hartnäckig hält, betrifft die Updates. Auf die Angst der Nutzer keine Software-Updates mehr zu erhalten und so ihr Smartphone großen Sicherheitsrisiken auszusetzen, schreibt das Unternehmen: „HUAWEI Smartphones und Tablets, die verkauft wurden, aktuell verkauft werden oder auf Lager sind, werden weiterhin Sicherheits- und Softwareupdates erhalten.“ Kurz darauf veröffentlichte der Hersteller eine Liste mit Smartphone-Modellen, die ein Android 10 Q Update erhalten.

Des Weiteren unterstreicht HUAWEI Deutschland, dass Android nicht automatisch von den eigenen Geräten entfernt würde oder die Geräte-Garantie von der derzeitigen Lage betroffen sei. Auch das Gerücht, HUAWEI-Smartphones seien bald nur noch zum Telefonieren gut, weist der Handyriese von sich.

Zuletzt versichert der Konzern seinen Kunden und Fans, dass die Konflikte mit Google keineswegs die Smartphone-Sparte verändern oder weitere Pläne des Unternehmens verhindern werden. Denn abschließend formulieren die Chinesen: „HUAWEI wird auch weiterhin Smartphones verkaufen. Darüber hinaus werden wir weiter in Forschung und Entwicklung investieren, um unseren Nutzern noch bessere Produkte anbieten zu können.“

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