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Der Tod kommt langsam aber sicher: Die ersten Geräte der Samsung Galaxy S6-Serie erhalten keine Sicherheits-Updates mehr. Wir verraten Dir, welche Geräte davon betroffen sind und wie betroffene Smartphone-Besitzer reagieren sollten.

Hersteller Samsung stellt für seine Android-Smartphones monatliche und vierteljährliche Firmware-Updates bereit – diese beinhalten sicherheitsrelevante Patches. Welche Smartphones mit Aktualisierungen versorgt werden, ist kein Geheimnis. Samsung stellt eine Liste mit allen Modellen bereit, die aktuell Updates erhalten und es fällt auf: Zwei Modelle der Samsung S6-Serie fehlen jetzt.

Samsung Galaxy S6 und Galaxy S6 edge betroffen

Was bedeutet es, wenn Sicherheits-Updates für bestimmte Modelle eingestampft werden? Ganz einfach: Das Smartphone öffnet Tür und Pforte für Schadsoftware. Das Samsung Galaxy S6 und Galaxy S6 edge sind jüngst aus dem schützenden Raster gefallen. Die beiden Samsung-Phones sind vor über zwei Jahren auf den Markt gekommen – bei den meisten Herstellern ist dies die zeitliche Schwelle, nach welcher die Betriebssysteme von Einsteiger- und Mittelklasse-Handys nicht mehr mit Patches versorgt werden. Bei Top-Flaggschiffen in entsprechend höheren Preisklassen können es aber auch drei Jahre werden. Mit diesen Zeiträumen bietet Samsung sogar vergleichsweise lange Software-Pflege an.

Diese Samsung-Modelle erhalten noch Updates

Monatliche Sicherheits-Updates

  • Galaxy S-Serie: S9, S9+, S8, S8+, S8 Active, S7, S7 edge, S7 Active, S6 edge+, S6 Active
  • Galaxy Note-Serie: Note 8, Note 5
  • Galaxy A-Serie: A5 (2016), A5 (2017), A8 (2018)

Vierteljährliche Sicherheits-Updates (Auszug)

  • Galaxy A3 (2017), Galaxy A7 (2017), Galaxy A8+ (2018)
  • Galaxy J1 Mini, Galaxy J1 Mini Prime
  • Galaxy J2 (2016), Galaxy J2 (2018), Galaxy J5 (2016), Galaxy J7 (2016)
  • Galaxy J3 Pro, Galaxy J3 Pop, Galaxy J7 Pop
  • Galaxy J3 (2017), Galaxy J5 (2017), Galaxy J7 (2017)

Die vollständige Auflistung findest Du online bei Samsung.

Du bist davon betroffen? Das kannst Du tun

Fest steht, gegen das Einstellen der Sicherheits-Aktualisierungen kannst Du nichts ausrichten. Selbstverständlich gibt es die Möglichkeit das damit einhergehende Sicherheitsrisiko mit Virenscannern zu mindern, das ist jedoch nicht empfehlenswert, denn Viren und Co. haben trotzdem leichtes Spiel. Ist man nicht gerade ein absoluter Smartphone-Experte mit Root-Erfahrung, bleibt nur der Umstieg auf ein neueres Modell.

Eine breite Auswahl an aktuellen Samsung-Smartphones findest Du hier – damit musst Du Dir keine Sorgen um Sicherheitsrisiken machen.

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