USA vs. Huawei - Chef spricht über Lizenzen und US-Embargo

In einem Interview mit CNN spricht Huawei-Chef Ren Zhengfei über erteilte Lizenzen und weitere Wege im Zuge des anhaltenden Streites mit der US-Regierung.

Erst kürzlich bekamen verschiedene amerikanische Unternehmen vom US-Handelsministerium Lizenzen ausgestellt, mit denen die Wiederaufnahme der Geschäftsbeziehung zum chinesischen Elektronik-Hersteller Huawei unter Vorbehalt möglich ist. Dazu soll neben Intel und Qualcomm auch Microsoft gehören.

Google zählt laut Aussagen Zhengfeis nicht zu den Auserwählten. Der Antrag wurde allerdings gestellt und bis dato auch nicht abgelehnt. Das bedeutet zumindest, dass sich Google um eine weiterführende Geschäftsbeziehung mit Huawei bemüht.
Huawei brachte erst kürzlich sein neues Flaggschiff, das Mate 30 Pro, auf dem Markt. Allerdings ohne vorinstallierte Google-Dienste. Mit eigener AppGallery und der Entwicklung eines eigenen Betriebssystems könnte das chinesische Unternehmen auch ohne Google, zu dem auch Android gehört, neue Kunden überzeugen.

USA vs. Huawei: Zhengfei spricht Klartext

Im Interview mit dem CNN stellte Zhengfei klar, dass das Handelsembargo auch der USA schaden würde. Huawei sei nun gezwungen, noch enthusiastischer an eigenen Produkten zu arbeiten und sich nach anderen Unternehmen außerhalb der vereinigten Staaten umzusehen. Zudem sei die Smartphone-Sparte des Unternehmens so groß, dass Huawei für amerikanische Unternehmen ein unablässiger und lukrativer Handelspartner ist.

Quelle: Giga, Aeramobile


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