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Leaks gehören zum Handy-Geschäft wie die Sahne zum Eis. Und während die meisten von uns gedanklich noch beim Festtagsbraten sind, stehen die Handyhersteller bereits in den Startlöchern für das Jahr 2018. Traditioneller Einstiegskracher ist alle Jahre wieder das Samsung-Flaggschiff. Nun zeichnet sich ab, welche Leckereien Samsung für das Galaxy S9 so plant – hier gibt’s die ersten brandheißen Infos!

Kalkuliertes Risiko – So darf das alljährliche Auftauchen der Handy-Erlkönige in den Geekbench-Scores verstanden werden: Ein einzelnes Gerät mit unbekannter Spezifikation und unvollständigen Ausstattungsdaten räumt die Top-Scores ab und steht einsam an der Leistungsspitze. So etwas bleibt natürlich nicht lange unentdeckt. Kein Wunder also, dass die aufmerksamen Aufpasser des Tech-Portals Slashleaks und von SamMobile sofort in die Tasten gegriffen haben, als ein Smartphone mit der Kennung „SM-G965U1“ in den Benchmarks-Charts auftauchte. Wenn man dann noch die ersten Renderings von Schutzgehäuse-Hersteller Olixar heranzieht, ergibt sich schon heute ein rundes Bild, und das Tech-Portfolio des unbekannten Spitzenreiters kann sich sehen lassen:

  • Qualcomm Snapdragon 845 (Exynos-Äquivalent auf internationalen Märkten)
  • Galaxy S9: 4 GB, bzw. 6 GB RAM – Galaxy S9 Plus: 6 GB RAM
  • Galaxy S9: 3200-mAh-Akku
  • Kopfhörerbuchse(!)
  • Fingerabdrucksensor nun mittig auf der Gehäuserückseite
  • Galaxy S9: Single-Hauptkamera, Galaxy S9 Plus: Dual-Hauptkamera
  • Kameras ebenfalls nun in der Mitte der Gehäuserückseite platziert
  • Bixby-Button bleibt
  • Testgeräte liefen mit Android 8.0 und erreichten 20 Prozent (Single Core), bzw. 30 Prozent (Multi Core) bessere Werte als das Galaxy S8
  • Voraussichtlich Kompatibilität mit Samsung DeX

Samsung Galaxy S9 – Solide Evolution

Auch wenn noch nicht alle Fakten auf dem Tisch liegen – die nächste Generation Galaxy verspricht eine gelungene Fortsetzung des 2017er Erfolgsrezepts. Sowohl bei der Größenordnung (5,8 Zoll Galaxy S8 / Galaxy S9 vs. 6,2 Zoll Galaxy S8 Plus / Galaxy S9 Plus) als auch in Sachen Auflösung (1440p) sind keine gravierenden Änderungen zu erwarten. Gleiches gilt auch bei Spritzwasser- und Staubschutz. Die waren beim Vorgänger nach IP68 zertifizert.
Bemerkenswert: Samsung setzt weiterhin auf die altbewährte Kopfhörerbuchse, was sich letztlich als kluger Schachzug erweisen könnte, denn ob sich sie die Apple-Taktik „Bluetooth only“ am Ende durchsetzen wird, ist nach wie vor vollkommen unklar. Insgesamt setzt Samsung dem Anschein nach mit der nächsten „Generation Galaxy“ vor allem auf Kontinuität – angesichts solider Verkaufszahlen beim aktuellen Modell vermutlich kein ganz falscher Weg.

Neue Marksteine setzen dürfte der Weltmarktführer vermutlich eh anderswo: Denn immerhin – die Zeichen stehen gut, dass Samsung 2018 erstmals tatsächlich ein echtes Klapp-Smartphone präsentieren könnte.

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