WhatsApp-Nachricht legt iPhones lahm

Derzeit kursiert eine Nachrichtenbombe im Netz, die iOS-Geräte erheblich herausfordert. Es handelt sich dabei meist um eine WhatsApp-Nachricht, die bestimmte Schriftzeichen enthält und iPhones im schlimmsten Fall abstürzen lässt. Alles dazu hier.

Es ist nicht das erste Mal, dass eine Telegram- oder WhatsApp-Nachricht für Ärger sorgt, indem sie heimtückisch Betriebssysteme lahmlegt. Witzbolde verschicken solche sogenannten Textbomben sowohl an Android- als auch an iOS-User, um ihnen selbstredend einen Streich zu spielen. Der vermeintliche Scherz macht sich meist einen Software-Fehler zunutze und funktioniert wie folgt: Wer eine solche Nachricht erhält und öffnet, muss meist mit einem Systemabsturz rechnen und einen Neustart veranlassen. Haha, sehr lustig. Dieses Mal können immerhin Android-Nutzer aufatmen, denn die derzeit kursierende Nachrichtenbombe attackiert vorzugsweise Apple-Geräte, insbesondere iPhones. Außerdem ärgerlich: Die Scherzkekse haben es aktuell nicht lediglich auf Messenger-Dienste wie WhatsApp, Telegram und Co. abgesehen, sondern auch auf Tweets und Posts in den sozialen Medien. Daher ist besondere Vorsicht geboten, wenn man nicht in die groteske Humor-Falle tappen will.

So sieht die schädliche WhatsApp-Nachricht aus

Bei der Textbombe handelt es sich um eine in Sindhi verfasste Nachricht, die zudem eine Landesflagge, meist die Italienische, in Form eines Emojis enthält. Sindhi ist eine Sprache, die in einer Region im heutigen Pakistan gesprochen wird und deren Schriftzeichen iOS offenbar so überfordern, dass es zu straucheln beginnt. Nutzer berichten bisher von Systemabstürzen, aber auch von weiteren Ausfallerscheinungen. So lässt sich etwa nach dem Öffnen der Nachricht in manchen Fällen die Eingabefunktion nicht ausführen, oder aber das Gerät hat mit enormen Geschwindigkeitseinbußen zu kämpfen. Die gute Nachricht ist allerdings: Egal, welche der Funktionsstörungen eintrifft, ein Neustart hilft immer. Auch wenn die Textbombe iOS-Geräte lediglich lahmlegt und keine dauerhaften Schäden verursacht, ist das Ganze mehr als nur nervig. Apple hat daher angekündigt, den Software-Fehler mit dem nächsten iOS-Update auszubessern. Solange gilt: Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste. Aber das ist eigentlich immer die Devise im digitalen Zeitalter.

Quelle: computerbild.


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