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Das Samsung AI Center hat ein neuronales Netzwerk vorgestellt, das Gesichtsbewegungen auf andere Gesichter überträgt. So werden zum Beispiel alte Fotografien von Albert Einstein oder Gemälde wie die Mona Lisa lebendig.

Was das Samsung AI Center vorgestellt hat, sieht aus, als gehöre
es in die Zaubererschule Hogwarts aus Harry Potter. In einer kurzen
Präsentation zeigen uns die Forscher, wie sie Fotos von Marilyn Monroe, Albert
Einstein und sogar gemalte Portraits wie die Mona Lisa zum Leben erweckt haben.
Wenn die Personen den Kopf bewegen und reden, sieht es tatsächlich so aus, als
handle es sich um Filmaufnahmen und nicht starre Fotografien oder Bilder.

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Die Forscher haben ein neurales Netzwerk entwickelt, das Bewegungen
von Gesichtern übertragen kann. Dafür greifen sie auf einen gigantischen Datensatz
zurück. Rund 6.000 Sprecher haben über eine Million Samples eingesprochen. Das sogenannte
Adversial Neural Network geht diese
durch und überträgt passende Bewegungen auf das Modell.

Das Gesichtsmodell, dass das System benutzt ist dabei möglichst
simpel gehalten. So werden nur die, grundlegende Gesichtsform, Münder, Nasen, Augen
und die Augenbrauen abgeglichen. Ist der Datensatz des Systems groß genug,
braucht es später nicht mehr viele Informationen, um die Bewegungen eines
Gesichts zu übertragen. In der Präsentation reichen bereits 16 Motive aus. Die Bewegungen
werden aber umso realistischer, je mehr Motive vorliegen.

Quelle: Golem,
Pocket-lint

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